Wir stellen uns vor

einige Aktive des NABU RSK
Einige Aufgabenfelder als Beispiel:
Mittlerweile hat sich zum „festen Kern“ eine neue Arbeitsgruppe hinzugesellt. So sind wir äußerst froh, dass sich im Selfkant Mitstreiter gefunden haben, die die Kopfweidenpflege in S.-Tüddern übernommen hat. Mit schwerem Gerät rückt man den Bäumen zu Leibe und befreit sie von der tonnenschweren Last, ehe sie durch Wind und Regen auseinander brechen:

überfällige Kopfweiden "im Pech" werden geschneitelt
Die Arbeitsgruppe „Gangelt“ kümmert sich im Jahresverlauf um ihre schon vor Jahren angelegten Biotope und die Pflege der Kopfbäume, die charakteristisch für das Gangelter Bruch sind:

auch bzw. besonders im Herbst/Winter wird gearbeitet
In den letzten Jahren ist speziell in diesem Biotop die eigentlich nicht häufige Krebsschere aufgetreten. Da sie jedoch dieses Biotop zu ersticken droht, muss sie in regelmäßigen Abständen „abgefischt“ werden.

Das Schlauchboot wird zum Abtransport der Krebsschere eingesetzt
Entlang des Rodebaches hat der NABU RSK hunderte Kopfweiden gepflanzt, die mittlerweile nicht mehr aus diesem Gebiet wegzudenken sind. Sie geben dem Gangelter Bruch seinen typischen Charakter:

Kopfweiden im "Gangelter Bruch"
Da die Arbeiten für den Naturschutz meistens mit körperlicher Anstrengung verbunden sind, werden wir regelmäßig von Hans mit einem tollen Frühstück überrascht. So kommt auch die Geselligkeit bei all der harten Arbeit nicht zu kurz!

Hans schaut auf die Uhr, ob er auch pünktlich ist??
Auch der Nistkastenbau wird aktiv betrieben. So wurden in den letzten Jahren Nisthilfen für z.B. Steinkauz, Eisvogel, Wander- und Turmfalke, Hohltaube, Schleiereule, Trauerschnäpper und Gartenrotschwanz, Waldkauz sowie Fledermaus gebaut und anschließend an passenden Stellen aufgehängt.

links ein Nistkasten für Hohltaube, rechts für Steinkauz

Steinkauzröhren
Wenn man Nistkästen aufhängt, muss man diese auch hin und wieder kontrollieren, säubern und natürlich auch den Bestand festhalten (kartieren)!

Theo beim Reinigen einer Steinkauzröhre

Das ist doch ein toller Anblick! Oder?
Auch unseren Amphibien wird “über die Straße geholfen”. So bestehen alleine in Selfkant-Tüddern 2 Amphibienzäune! Ohne diese würden zahllose Kröten, Molche und Grasfrösche den sicheren Tod durch Autoreifen finden. Wenn nach den frostigen Tagen das Thermometer in der Nacht über 5°C klettert, gehenmorgens und abends die Helfer am Krötenzaun entlang, sammeln die Tiere ein und tragen sie über die Straße. Und das jeden Tag, je nach Witterung sogar mehrere Wochen. Doch bevor man die Tiere retten kann, muss ein solcher Zaun erst einmal gebaut werden. Und das bedeutet viel Arbeit!!

Eine weitere Spezies wird ebenfalls von unserer Ortsgruppe betreut. Diesmal handelt es sich um verletzte oder junge Greifvögel und Eulen. Die Greifvogelpflegestation ist schon lange Bestandteil unserer Arbeit. Seit 1999 befindet sie sich in Tüddern. Hier sind schon weit über 200 Vögel eingetroffen. Leider kam für einige Vögel jede Hilfe zu spät, doch eine Großzahl konnte wieder ausgewildert werden. Besonders toll ist es, den jungen Greifvögeln und Eulen beim Großwerden zuzuschauen!

Dieser Mäusebussard war vergiftet. Er musste gestopft, also "zwangsernährt" werden. Er hat es am Ende dennoch geschafft
Obwohl wir viel Wert auf den aktiven Naturschutz legen, kommt dennoch der gesellige und informative Teil nicht zu kurz.

Hier ein typisches Bild aus dem "Natuur- und Landschaftspark Rodebach/Roode Beek"
Alljährlich werden vogelkundliche Wanderungen unter sachkundiger Führung angeboten.
Ein weiteres Highlight ist unsere jährliche Busfahrt. In diesem Jahr war der Nationalpark Eifel unser Ziel mit anschließender Erkundung der Ordensburg Vogelsang. Die Busfahrten werden von vielen Interessierten gerne angenommen. Mittlerweile gibt es schon eine Menge „Stammkunden“, die Jahr für Jahr teilnehmen!

Unter sachkundiger Führung erkunden wir die Burg Vogelsang.
Als krönenden Abschluss eines jeden NABU-Jahres veranstalten wir gemeinsam mit dem NABU-Kreisverband HS ein Sommerfest auf dem “Hof Grothe” in Gangelt-Langbroich. Im letzten Jahr gab es neben vielen Attraktionen wie Nistkastenbau, Infostand, naturkundlicher Dorfführung, Kuchen- und Getränketheke sowie Leckereien vom Grill etwas Besonderes: Ein Steinzeitmensch hat sich die Ehre gegeben, uns in seine Zeit mitzunehmen. Ein besonderes Erlebnis nicht nur für Kinder. Auch in diesem Jahr findet unser Sommerfest wieder statt. Diesmal warten noch mehr Attraktionen: Ballon steigen lassen, vogelkundliche Wanderung für Anfänger, Imkerstand, mobiler Bauernhof, Batiken mit Zwiebelschalen, Bewundern alter landwirtschaftlicher Geräte, Kechern am Teich…

Ein Schaf zieht einen Bollerwagen
Ach ja! Wenn das Sommerfest vorüber ist, beginnt meist schon die Vorbereitung auf die nächste Saison, und die beginnt meist bereits im Oktober.
Wer noch Infos braucht, meldet sich einfach unter folgenden Telefonnummern: 02456/4415 oder 02454 /1289 oder kommt einfach zum Monatstreff an jedem 2. Dienstag im Monat ab 19. 30 h in die “Brommler Mühle” (Gangelt, Schinvelder Str. 51) oder besucht unsere Internetseite >>> www.NABU-RSK.de <<< !
Die Generalversammlung des NABU RSK hat am 04.04.`11 für 2 weitere Jahr ihren Vorstand neu gewählt:
1. Vorsitzender: Franz Oschmann, 2. Vorsitzender: Franz-Josef Schippers,
Schriftführer: Thomas Henkens, Kassenwart: Frank Donkers,
Beisitzer: Maria Jacobs, Stefan Pohl, Theo Reinartz, Hans-Peter Maasen, Theo Brender.
Bis denne!


