Vom Weidepfahl zum …
Kaum zu glauben, dass "das" einmal ein ganz "gewöhnlicher" Weide- bzw. Zaunpfahl war!?
Als Weidepfähle für den Landwirt noch teuer und noch nicht mit Karbolineum getränkt waren, wurden dickere, stabile Weidenäste als Zaunpfahlersatz in den Boden gegraben (gesteckt >> Weidenstecklinge).
So erklärt sich, warum -vor allem bei älteren Beständen- Kopfweiden noch wie an der Schnur gezogen (will heißen "am Draht gezogen") vorzufinden sind.
Vom Weidepfahl zum Lebensraum sondergleichen (für Steinkauz, Rotschschwanz, Schnäpper, Meise, Feldsperling,Maus, Baumläufer, Marder, Bilch, Fledermaus, ... )
... für Brom- o. Johannisbeere, Eberesche, Holunder, Haselnuss, Faulbaum, Taub- o. Brennnessel, ... ; ... für Blattwespe, Motte, Holz- o. Weidenbohrer, Pappel-, Moschus- o. Weberbock, Hornisse, ... !!! Wäre es nicht toll (und erstrebenswert), würde man an passenden Stellen wieder Weidenstecklinge als Weidepfähle verwenden?!? (Übrigens nach Einsätzen des NABU RSK vor Ort kostenlos abzuholen!)


