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in der Region "Der Selfkant" - Gangelt - Selfkant - Waldfeucht -

KULAP

… das Kulturlandschaftsprogramm des Kreises HS (ein Instrument des Vertragsnaturschutzes für Landwirte)

beispielhaft gepflegte "KULAP-Fläche" in der Rodebachniederung

eine Ende Juni von einem hiesigen Landwirt beispielhaft "gepflegte KULAP-Fläche" in der Rodebachniederung nahe Mindergangelt

>> Landwirtschaftliche Intensivnutzung (u.a. immer noch der Hauptverursacher des heute zu beklagenden Artenrückgangs) in Bereichen mit hohen ökologischen Entwicklungspotentialen ist zu extensivieren, damit Neu- bzw. Wiederschaffung von Lebensräumen selten gewordener und vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten!

Naheliegend war, in eine sog. Gebietskulisse solche Bereiche aufzunehmen, deren intensive landwirtschaftliche Nutzung erst in den vergangenen 50 Jahren möglich wurde durch radikalen Maschineneinsatz, massive Entwässerungsmaßnahmen, Kunstdüngereinbringung u.ä. (also wie z.B. in den Feuchtniederungen von Rur, Wurm, Schwalm und Rodebach -sowie ihrer Seitentäler- oder auch auf den Magerstandorten der Teverener Heide, des Flugplatzgeländes Wildenrath oder im Meinweggebiet.

"KULAP-Fläche" am renaturierten Rodebachaltarm in Mindergangelt vor der bald folgenden 1. Mahd

"KULAP-Fläche" am renaturierten Rodebachaltarm in Mindergangelt vor der bald folgenden 1. Mahd

Hauptziele :

- Wiederansiedlung von ursprünglich im Gebiet vorhandenen Tier- und Pflanzenarten

- Vernetzung von Biotopstrukturen

- Belebung des Landschaftsbildes (Grundlage für naturnahe Erholung)

- Entlastung von Flüssen, Seen, Grundwasser… (Nährstoffe, Stickstoffverbindungen, Phosphate, Pestizide …)

- Grundwasseranreicherung

- Schaffung von Pufferzonen zwischen vorhandenen Naturschutzgebieten

- Anlage von Uferrandstreifen an Gräben, Hecken, Bächen  …

- Umwandlung von intensiv genutztem Acker- in extensiv genutztes Grünland

- Erhalt, Neuanlage und Pflege von Streuobstwiesen, Hecken, Feldgehölzen, Kopfbäumen usw.

von der Dahlmühle aus geseghen (links im Foto ist der Bereich zu erkennen, der bewusst von jeder Mahd oder Beweidung ausgeschlossen bleibt)

"KULAP-Fäche" von der Dahlmühle aus gesehen Richtung Mindergangelt (links im Foto ist ein Bereich zu erkennen, der bewusst von jeder Mahd oder Beweidung ausgeschlossen bleibt)

Für jeden sog. “Schlag” ist festgelegt, in welchem Zeitfenster eine (erst- und letztmögliche) Mahd oder  Beweidung erfolgen darf!

Erfreulicherweise konnten in diesem Jahr neue Fläche aus der intensiven Nutzung herausgenommen werden (hier südöstlich des Kahnweihers in Gangelt) -ökologisch aufgewertet durch die zusätzliche Schaffung von Wasserflächen, die sich schon nach 1 Tag mit Wasser füllten

Erfreulicherweise konnten in diesem Jahr neue Flächen aus der intensiven Nutzung herausgenommen werden (hier südöstlich des Kahnweihers in Gangelt) -ökologisch aufgewertet durch die zusätzliche Schaffung von Wasserflächen, die sich schon nach 1 Tag mit Wasser füllten.

im Vordergrund, ein Bereich, der nur temporär vernässt sein wird/soll

im Vordergrund ein Bereich, der nur temporär vernässt sein wird/soll

"neue" Fläche südlich des Gangelter Freibades (hier füllt sich bereits auch der temporäre Bereich mit Wasser)

"neue" Fläche südlich des Gangelter Freibades (hier füllt sich bereits auch der temporäre Bereich mit Wasser)

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