Willkommen beim "NABU RSK"
Naturschutz
Artenschutz
Biotopschutz
Umweltschutz
in der Region "Der Selfkant" - Gangelt - Selfkant - Waldfeucht -

Am 14.08.10 wurde ein ausgehungerter Mäusebussard in der Greifvogelpflegestation aufgenommen

Ob es auch diesmal damit zu tun haben mag, dass es in diesem Jahr tatsächlich zu wenig Mäuse gibt? Am 14. August rief mich ein Mann aus dem Südkreis an. Er habe einen Greifvogel und benötige Hilfe. Er brachte mir den unverletzten Mäusebussard nach Tüddern. Nach einer kurzen Untersuchung habe ich ihn mit kleinen Fleischbrocken gestopft (Fleisch mit der Pinzette in den Schnabel bzw. Schlund geschoben). Es handelt sich hierbei jedoch nicht um schieres Fleisch (Schwein, Rind etc.), sondern um spezielle Nahrung. Schon am nächsten Tag nahm er die Atzung (Nahrung) von alleine zu sich. 

P1030743

Hier sieht man das schöne Tier. Obwohl er nicht krank aussieht, so ist er dennoch absolut ausgehungert. Dies erkennt man, wenn das Brustbein spitz zu erfühlen ist (die Brustmuskeln sind dann völlig abgemagert). Und ohne diese ist an ein Fliegen nicht zu denken. Und an ein Leben in der freien Natur schon gar nicht!

 Hier sieht man ihn in der Voliere

 

Mittlerweile hat er, nach kurzem Aufenthalt in einer kleinen “Intensivstaion”, die große Voliere beziehen können. Hier kann sich der völlig ausgehungerte Vogel erholen und seine Flugübungen machen. Wenn nichts schief geht, so wird er in wenigen Wochen die Greifvogelpflegestation verlassen können!

Dieses Video zeigt, wie aufwendig die Gesundung eines Greifvogels sein kann. Quelle: Roger Glade, Wildvogelhilfe-OWL.de,  You Tube

Wir wünschen ihm das Beste!!

Kommentar schreiben