… außerterrestrische Zeichen ?
… natürlich nicht!
Im Zuge eines Biotopmanagements zeigte sich auf Weideflächen im Gangelter Bruch – kein Wunder nach so vielen, vielen Jahren intensiver Weidebewirtschaftung und massiven Entwässerungsmaßnahmen … – ein Defizit in der floristischen Entwicklung. Neben den o.g. Gründen ist zweifelsfrei ein weiterer Grund im fehlenden Potential der Umgebung zu suchen!
Seitens der ULB des Kreises HS wurde deshalb in diesem Jahr das Projekt "Floristische Anreicherung von Wiesenflächen durch Aussaat" gestartet, um so die floristische Vielfalt wieder zu beleben (Saatgut: "Wiesenmischung für das nordwestdeutsche Tiefland").
Um die Ansaat erfolgreich einzubringen, war (lt. ULB) leider die vorherige Abtötung der bestehenden Grasnarbe auf den jeweiligen Streifen mittels eines Herbizids erforderlich, sonst hätte die Konkurrenz der bestehenden Grasnarbe eine erfolgreiche Ansaat (insbesondere der zu erwartenden Kräuter) verhindert!?

Dem Saatgut wurde noch etwas "Sanguisorba officinalia" (gr. Wiesenknopf) zugesetzt, um evtl. Potentiale für den Bläuling zu erschließen.

Eine Belebung der floristischen Vielfalt wird dadurch angestrebt, dass die Arten sich im Laufe der Zeit auf die Umgebung ausbreiten. Und da die Flächen neu in das Kulap-Programm des Kreises aufgenommen worden sind, kann durch Vorgabe der Mähtermine ein entspr. Aussamen zur rechten Zeit geregelt werden!
(Planung und Textauszüge: N. D., ULB des Kreises HS)
Eine Frage sei noch erlaubt:
Wäre ein “Abplaggen” der Streifen nicht sinnvoller und umweltschonender gewesen?




