Hauptziel: Naturhöhlen schaffen

Als wir vor rd. 30 Jahren (damals noch DBV - Deutscher Bund für Vogelschutz) begannen, "Vögel zu schützen", bestand "Vogelschutz" in erster Linie noch aus Bau, Montage und Kontrolle von Nisthilfen, meist Voll- und Halbhöhlen für die spez. Höhlenbrüter Meisen, Trauerschnäpper, Gartenrotschwanz, Rotkehlchen u.ä...

Klar, dass schon bald dieser doch sehr "arbeitsintensive Vogelschutz" ersetzt werden musste, wie hier gut zu erkennen durch Angebot z.B. von Naturhöhlen, um Kräfte und Zeit frei zu machen für Vogelschutz, wie wir ihn heute verstehen, nämlich "Biotopschutz ist Arten- / Vogelschutz"! Der Schritt dahin war bald gefunden:

Mittlerweile werden fast 750 Kopfweiden im 4 Jahresrhythmus etwa "gepflegt": Jede Schnittstelle fault im Laufe der Zeit durch eindringende(s) Pilzsporen und Wasser aus und bildet auf diese Weise schon in wenigen Jahren ideal geeignete natürliche Nisthilfen für Höhlenbrüter - je nach Größe eben für Meisen, Kleiber, Steinkauz, selbst Waldkauz, auch Hornissen u.ä.
Übrigens: Beim genaueren Beobachten erkennt man, dass auch Spechte “nachhelfen”.


